
Der US-Dollar (USD) bewegte sich am Dienstag in einer schwankungsanfälligen Handelsspanne und damit weitgehend im Einklang mit dem übrigen Devisenmarkt. Das Umfeld war von anhaltender Vorsicht vor den US-Zwischenwahlen und der Veröffentlichung wichtiger US-Konjunkturdaten sowie fortbestehender Unsicherheit rund um die Nahostkrise geprägt.
Der US-Dollar-Index (DXY) bewegte sich in einer Konsolidierungsspanne knapp unterhalb der wichtigen Hürde von 102,00 Punkten. Er legte im Tagesverlauf leicht zu und machte damit den Rückgang des Vortages wieder wett. Am 4. November stehen wie üblich die MBA-Hypothekenanträge an, gefolgt vom ADP-Bericht zur Beschäftigungsentwicklung, den Handelsbilanzdaten, dem endgültigen S&P Global Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor, dem ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor und dem wöchentlichen EIA-Bericht zu den US-Rohöllagerbeständen.

EUR/USD verzeichnete einen geringfügigen Anstieg, ein überzeugender Ausbruch über die wichtige Hürde von 1,1200 blieb jedoch weiterhin aus. Zur Veröffentlichung stehen die endgültigen S&P Global Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor im Euroraum und in Deutschland an, gefolgt von der vorläufigen Inflationsrate im Euroraum.
GBP/USD setzte seinen mehrtägigen Anstieg fort und eroberte am Dienstag den Bereich oberhalb der Marke von 1,3400 zurück. Der endgültige S&P Global Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor ist die einzige anstehende Datenveröffentlichung aus Großbritannien.
USD/JPY erreichte Mehrtageshochs und näherte sich zugleich seinem wichtigen einfachen gleitenden 200-Tage-Durchschnitt (SMA) bei rund 158,60. Als Nächstes stehen in Japan die Zahlen zur Geldbasis auf dem Programm.
AUD/USD geriet erneut stark unter Abwärtsdruck und fiel wieder in den Bereich der Zweiwochentiefs bei rund 0,6960 zurück, nachdem die Zinserhöhung der RBA keine neuen bullischen Impulse ausgelöst hatte. Als Nächstes stehen in Australien die Daten zu den Ausgaben der privaten Haushalte an.
WTI-Futures mit der nächsten Fälligkeit (Dezemberkontrakt) gaben weiter nach und näherten sich der Marke von 93,00 US-Dollar je Barrel. Auslöser waren Spekulationen, dass sich eine diplomatische Lösung für den Konflikt zwischen den USA und dem Iran abzeichnen könnte.
Gold stand unter Druck und fiel erneut unter die Marke von 3.900 US-Dollar je Feinunze, womit es einen Teil der Kursgewinne vom Montag wieder abgab. Die bärische Kursentwicklung des Edelmetalls war auf anhaltende Spekulationen auf weitere Zinserhöhungen der Fed und zunehmende Vorsicht vor den Ergebnissen der US-Zwischenwahlen zurückzuführen.