Stop-Loss: Was ist das, wie funktioniert er und wie setzt man ihn?
Ein Stop-Loss ist eine Order, die einen offenen Trade automatisch zu einem vorab festgelegten Kurs schließt, um Verluste zu begrenzen. Bei einer Long-Position (einem Kauf, der bei steigenden Kursen Gewinne erzielt) liegt der Stop-Loss unter dem Einstiegskurs, bei einer Short-Position (einem Verkauf, der bei fallenden Kursen Gewinne erzielt) darüber.
Für Forex- und CFD-Trader, insbesondere für fortgeschrittene bis erfahrene Privatanleger, die MetaTrader 4 oder MetaTrader 5 nutzen, ist ein Stop-Loss ein zentrales Instrument des Risikomanagements beim Handel mit Hebel. Er hilft, Kapital zu schützen, die Positionsgröße festzulegen und emotionale Entscheidungen über den Ausstieg bei schnellen Kursbewegungen zu reduzieren. Dieser Leitfaden erklärt, was Stop-Loss-Orders sind, wie sie funktionieren, welche wichtigen Ordertypen es gibt und wie Sie Stop-Loss-Orders festlegen und platzieren. Außerdem behandelt er ihre Risiken und Grenzen, häufige Fehler sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Ein Stop-Loss beseitigt das Risiko nicht, und durch Slippage kann der tatsächliche Ausstiegskurs vom Auslösekurs abweichen. Er hilft jedoch, Verluste zu begrenzen und das Risiko bereits vor der Eröffnung eines Trades zu steuern, insbesondere beim Einsatz eines Hebels.
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2026-10-22 04:06:01