
Das Rohstoffteam der Commerzbank verweist auf enttäuschende Zahlen zur chilenischen Kupferförderung. Die Produktion im dritten Quartal lag damit auf dem niedrigsten Stand seit zwei Jahrzehnten. Cochilco rechnet für 2026 nun mit einem Produktionseinbruch um 8,4 % und für 2027 lediglich mit einer moderaten Erholung um 3 %. Die starke US-Importnachfrage wirkt stützend. Dennoch sind die Kupferpreise angesichts einer allgemein gestiegenen Risikoaversion und des Verkaufsdrucks bei Technologieaktien unter 14.000 USD je Tonne gefallen.
„Dementsprechend hat die staatliche Kupferkommission Cochilco ihre Produktionsprognose deutlich nach unten korrigiert: Statt eines geringfügigen Rückgangs um 0,6 % erwartet sie für dieses Jahr nun einen Einbruch der Produktion im weltweit größten Kupferförderland um 8,4 % auf 4,94 Millionen Tonnen.“

„Für das kommende Jahr prognostiziert die Kommission immerhin eine moderate Erholung um 3 % auf knapp 5,1 Millionen Tonnen (bisherige Prognose: 5,55 Millionen Tonnen).“
„Kupfer erhält zudem Unterstützung durch die anhaltend starke US-Importnachfrage: Nach Angaben des Informationsdienstleisters IHS Markit wurden im Oktober 207.000 Tonnen Kupfer importiert.“
„Allerdings stützen diese Zahlen die Kupferpreise heute Morgen nicht: Angesichts der gestiegenen Risikoaversion gegenüber Technologieaktien wird auch Kupfer mit nach unten gezogen und fällt unter 14.000 USD je Tonne auf ein Siebenwochentief.“
(Dieser Artikel wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt und von einem Redakteur geprüft. Mehr erfahren.)