
Der australische Dollar legt gegenüber dem US-Dollar deutlich zu, steigt über 0,7000 und erreicht mit 0,7017 ein Zweiwochenhoch. Die breit angelegte Schwäche des US-Dollar treibt AUD/USD über 0,7000, während der Wirtschaftskalender sowohl in Australien als auch in den USA nur wenige Termine bereithält.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts erklärte Andrew Hauser, Vizegouverneur der Reserve Bank of Australia (RBA), auf einer Citi-Konferenz in Sydney, dass trotz der Straffung der Geldpolitik „der Inflationsausblick schlechter als prognostiziert erscheint und leicht über den Erwartungen liegt“.
Hauser fügte hinzu, dass „die Inflation über einen längeren Zeitraum erhöht geblieben ist“ und sich trotz der Wirksamkeit der Geldpolitik „der Inflationsausblick verschlechtert“.
Abgesehen von Hausers Äußerungen stehen in Australien keine Konjunkturtermine an. Händler richten ihren Blick auf die Veröffentlichung der vorläufigen Einkaufsmanagerindizes von S&P Global am 22. Oktober.
In den USA zeigte der jüngste ADP-Bericht zur Beschäftigungsveränderung, dass sich der Stellenzuwachs im Vierwochendurchschnitt von 26.000 auf 18.500 abgeschwächt hat. Nach den ADP-Daten teilte das US-Arbeitsministerium mit, dass die schwebenden Hausverkäufe im September um 7,3 % eingebrochen sind. Damit fiel das Ergebnis schwächer aus als der erwartete Rückgang um 0,5 %.
Der US-Dollar-Index (DXY), der die Entwicklung des Dollar gegenüber einem Korb aus sechs Währungen misst, beendete die Sitzung mit einem Minus von 0,24 % bei 101,73.
Die Aufmerksamkeit der Händler gilt der geldpolitischen Sitzung der US-Notenbank Fed in der kommenden Woche. Laut Prime Terminal hatten die Geldmärkte für die Oktober-Sitzung lediglich eine Wahrscheinlichkeit von 14 % für eine Zinserhöhung eingepreist, für Dezember lag sie hingegen bei 89 %.
Dies könnte die Zinsdifferenz verringern, was dem australischen Dollar zugutekäme und weiteres Aufwärtspotenzial für das Währungspaar AUD/USD bedeuten würde.
Als Nächstes stehen im US-Wirtschaftskalender die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die Woche bis zum 17. Oktober, die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes von S&P Global und der endgültige Oktoberwert des Verbrauchervertrauens der Universität Michigan an.
Im Tageschart notiert AUD/USD bei 0,7010 und ist damit unter seine drei einfachen gleitenden Durchschnitte über 50, 100 und 200 Tage gerutscht, die sich um 0,7078 bündeln. Dadurch bleibt die kurzfristige Tendenz bärisch. Der Kurs liegt oberhalb der steigenden Unterstützungstrendlinie, deren Durchbruchsniveau bei 0,6917 liegt. Zugleich begrenzt ein dichtes Bündel aufwärtsgerichteter Unterstützungslinien, die nun zwischen 0,7091 und 0,7440 als darüberliegende Widerstände fungieren, das Aufwärtspotenzial. Dies untermauert die Einschätzung, dass es sich um einen korrektiven Rücksetzer innerhalb einer übergeordneten Erholungsstruktur handelt. Der Relative-Stärke-Index (14) liegt mit 50,18 im neutralen Bereich und deutet nach dem jüngsten Rückgang aus dem Bereich von 0,72 auf eine Konsolidierung hin.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei den drei einfachen gleitenden Durchschnitten nahe 0,7078, gefolgt vom Durchbruchsniveau der aufwärtsgerichteten Trendlinie bei 0,7091. Die horizontale Hürde bei 0,7198 stellt einen bedeutenderen Widerstand dar, bevor das Trendlinien-Durchbruchsniveau bei 0,7440 und die höher gelegenen strukturellen Hürden bei 0,8921 und 0,9871 folgen. Auf der Unterseite bietet die aktuelle Kurszone um 0,7010 unmittelbare Unterstützung. Die nächste wichtige Unterstützung fällt mit dem Durchbruchsniveau der steigenden Trendlinie nahe 0,6917 zusammen, bevor bei stärkeren Rückgängen das frühere Ausbruchsniveau bei 0,6358 in den Blick rückt.
(Die technische Analyse dieses Artikels wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
Die folgende Tabelle zeigt die heutige prozentuale Veränderung des australischen Dollar (AUD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen. Am stärksten legte der australische Dollar gegenüber dem US-Dollar zu.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | -0,14 % | -0,49 % | -0,16 % | -0,34 % | -0,45 % | -0,27 % | -0,14 % | |
| EUR | 0,14 % | -0,38 % | -0,02 % | -0,20 % | -0,27 % | -0,13 % | 0,00 % | |
| GBP | 0,49 % | 0,38 % | 0,36 % | 0,17 % | 0,09 % | 0,26 % | 0,37 % | |
| JPY | 0,16 % | 0,02 % | -0,36 % | -0,20 % | -0,28 % | -0,14 % | 0,00 % | |
| CAD | 0,34 % | 0,20 % | -0,17 % | 0,20 % | -0,10 % | 0,07 % | 0,19 % | |
| AUD | 0,45 % | 0,27 % | -0,09 % | 0,28 % | 0,10 % | 0,17 % | 0,31 % | |
| NZD | 0,27 % | 0,13 % | -0,26 % | 0,14 % | -0,07 % | -0,17 % | 0,14 % | |
| CHF | 0,14 % | 0,00 % | -0,37 % | -0,00 % | -0,19 % | -0,31 % | -0,14 % |
Die Heatmap zeigt die prozentualen Veränderungen der Hauptwährungen im Verhältnis zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte gewählt, die Kurswährung aus der obersten Zeile. Wenn Sie beispielsweise in der linken Spalte den australischen Dollar auswählen und der Zeile horizontal bis zum US-Dollar folgen, zeigt der Prozentwert im entsprechenden Feld die Veränderung von AUD (Basiswährung)/USD (Kurswährung).